
Der Beirat hatte die Besetzung von fünf der sechs Professuren bestätigt. Das der sechste Vorschlag noch nicht behandelt wurde, sei terminlichen Gründen geschuldet, so der Gründungsdirektor Michael Borgolte.

Aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage geht nun hervor, dass im zweiten Quartal dieses Jahres 165 islamfeindliche Straftaten auf Muslime und Moscheen erfasst wurden.

Am 3. Oktober öffnen bundesweit mehr als 1.000 Moscheen ihre Türen für interessierte Nichtmuslime. Dieses Jahr unter dem Motto „Menschen machen Heimat/en“.

Vor wenigen Wochen gewinnen Journalisten vor Gericht: Der Verfassungsschutz muss Fragen zum Hauptverdächtigen im Mordfall Lübcke und NSU beantworten.

In Hamburg hat der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) einen neuen Landesverband gegründet. Dieser besteht aus sieben Mitgliedsgemeinden.

In München wurde eine 16-jährige Muslimin in einer U-Bahn von zwei Unbekannten islamfeindlich beleidigt und angegriffen. Die Polizei ermittelt.

Sammelunterkünfte boten Flüchtlingen nach der Ankunft ein schnelles Dach über dem Kopf. Etliche bleiben aber auch nach der Anerkennung in der Unterkunft hängen, weil sie keine Wohnung finden. Dies führt zu unhaltbaren Zuständen, kritisiert der Flüchtlingsrat.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit fordert ein UN-Gericht, das Gewalt gegen Gläubige verfolgt. Religionen weltweit müssten beschützt werden.

Eine interne Arbeitsgruppe der AfD befasste sich mit verfassungsfeindlichen Äußerungen ihrer Mitglieder. Die Partei gesteht die Existenz verfassungsfeindlicher Aussagen von Mitgliedern, relativiert diese aber.

Im Gebetsraum der Islamischen Gemeinde in Aschersleben (Sachsen-Anhalt) hat es letzte Woche gebrannt. Die Polizei ermittelt weiterhin nach den Tätern.