
Die Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız ist skeptisch, ob die Ermittlungen zu der Serie rechtsextremer Drohschreiben mit „NSU 2.0“-Unterschriften noch aufgeklärt wird.

Sechs Monate nach dem rassistischen Anschlag in Hanau will die Stadt ein Mahnmal errichten. Auch ein Museum zur Tat und zu ihrer Aufarbeitung ist im Gespräch – initiiert von den Opferangehörigen und dem Oberbürgermeister.

Die niedersächsische Polizeiakademie nutzt zur Ausbildung von Nachwuchsbeamten ein „Rassismus-Barometer“, um mögliche extremistische Einstellungen früh zu erkennen.

Sechs Monate nach dem rassistischen Anschlag in Hanau plant Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ein Zusammenkommen mit den Hinterbliebenen der Opfer.

Ein Video aus Düsseldorf sorgt für Debatten: Ein Augenzeuge filmt, wie ein Beamter einen 15-Jährigen bei einem Polizeieinsatz mit dem Knie am Kopf zu Boden drückt. Selbst der Innenminister zeigt sich erschrocken. Die Ermittlungen laufen.

Der Grundlagenvertrag mit den Religionsgemeinschaften in Rheinland-Pfalz bleibt eine wichtige Aufgabe, und zwar über die Landtagswahl hinaus. Das sagt die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

Die Reichsbürgerszene in Hamburg ist nach Einschätzung des Verfassungsschutzes erneut gewachsen. Derzeit werden in der Hansestadt 165 Personen beobachtet.

Die schockierende Tat ist noch allgegenwärtig in Hanau. Doch in die Trauer der Angehörigen um die Opfer mischt sich auch Unmut über die Behörden.

In Hessen sind 15 Polizisten vom Dienst suspendiert worden. Der Verdacht: verschiedene Straftaten, darunter Volksverhetzung und rassistische Beleidigung.

Berlins Innensenator kündigt eine Kommission aus externen Experten für die rechtsextremistische Anschlagserie in Neukölln an.