Erstmals hat ein Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM) am Neujahrsempfang eines Bundespräsidenten teilgenommen. KRM-Sprecher Bekir Alboğa sieht die Einladung als wichtiges Signal und bedankte sich beim Bundespräsidenten.
Mouhanad Khorchide hat sich erstmals deutlich zu Spekulationen über einen Rückzug geäußert. Der umstrittene Münsteraner Professor erklärte, er denke nicht an Rückzug. Die Kritik an seiner Theologie und Person nannte er politisch motiviert.
Eine neu gegründete Fachschaft am Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) erklärt, das ZIT dürfe nicht an einer einzigen Person gemessen werden. Gleichzeitig stärkt die Fachschaft den Basisbezug der Studierenden.
Die Universität Münster hat die konstituierende Sitzung des Beirats für das „Zentrum für Islamische Theologie“ (ZIT) erneut verschoben. Als Grund wurden Zeitprobleme bei der Abstimmung der noch zu besetzenden Plätze genannt.
Michael Oberkötter, Ministerialrat im Wissenschaftsministerium, hat auf der gemeinsamen Jahrestagung der theologischen Fakultäten der Universitäten Münster und Osnabrück Prof. Mouhanad Khorchide ausdrücklich in Schutz genommen.
Nach einem Fachgespräch erklärt der Koordinationsrat der Muslime, dass es bei den Zentren für islamische Theologie noch keine tragfähigen Strukturen für einen theologischen Diskurs sieht. Außerdem wurden erste Details über das Gutachten zur „Theologie der Barmherzigkeit“ bekannt.
Bundespräsident Joachim Gauck besucht heute die Stadt Münster. Wegen des Streites um den Leiter des Zentrums für Islamische Theologie, Prof. Mouhanad Khorchide, blieben Spitzenvertreter des Koordinationsrates der Muslime und Mitglieder des theologischen Beirats der Veranstaltung fern.
Die Diskussionen um den Münsteraner Professor Mouhanad Khorchide und das Zentrum für Islamische Theologie in Münster gehen weiter. Neben den umstrittenen Thesen von Khorchide geht es aber auch um den Beirat für Islamische Theologie. Wir geben einen Überblick.
Vor zwei Jahren wurde der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) eher zufällig enttarnt. Nach zahlreichen Untersuchungsausschüssen und Kommissionen glaubt heute kaum noch jemand an vollständige Aufklärung. Die Familien kämpfen dennoch weiter um Antworten.
Das Land Hessen sucht für den Islamischen Religionsunterricht Lehrkräfte, die an einem Weiterbildungsangebot der Universität Gießen teilnehmen. Für die öffentliche Ausschreibung können sich jedoch nur Muslime bewerben, die ein religiöses Bekenntnis nachweisen können.