Jahrelange Städteausgrabungen in der türkischen Stadt Ahlat haben die wichtigsten Kunstgüter Anatoliens zutage gebracht. Auf diese Ausgrabungen bauen die Unikate der Bitlis Eren Universität, die im Tagungszentrum des Schloss Schönbrunn ausgestellt werden.
Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) hat einen neuen Vorstand gewählt. Der neue Vorsitzende kommt zwar wieder aus der Türkei, kennt aber Deutschland aufgrund seiner früheren Forschungsarbeiten und Tätigkeiten.
Mit seinem neuen Buch „Der islamische Faschismus“ eckt der Publizist und Autor Hamed Abdel-Samad an. Ali Ghandour hat das Buch gelesen und spricht in seiner kritischen Rezension über die gefeierte „intellektuelle Leere“ des deutsch-ägyptischen Publizisten.
Es gibt nur wenige Arbeiten und Studien, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln heraus mit der ersten Generation von Migranten in Deutschland auseinandersetzen. Saliha Kocaman hat sich diesem Thema gewidmet, aus Interesse, eigener Vergangenheit und vor allem, weil sie Vorurteilen begegnete. Ein Gespräch.
In der Schweiz entsteht ein neues Zentrum für Islam und Gesellschaft. Anders als bisher vorgesehen, sollen dort allerdings keine Theologen ausgebildet werden. Stattdessen soll es um Außen- und Innen-Forschung gehen. Außerdem soll das Zentrum dem interreligiösen Dialog dienen.
Der Gewalt- und Konfliktforscher Prof. Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld wurde mit dem Innovationspreis des Wissenschaftsministeriums Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet. Mit seinen Heitmeyer-Studien zeigte der Konfliktforscher wie nach dem 11. September Islamfeindlichkeit bis tief in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen ist.
Eine skurrile Umfrage der Michigan University sorgt für Diskussion. Die Forscher wollen erfahren, was Muslime über die Kleidung der muslimischen Frau denken. Es wurden sowohl Männer, als auch Frauen befragt.
Angelika Neuwirth wird mit dem Sigmund-Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet. Die Jury würdigt damit die Arbeiten und Forschungen der Arabistin im Rahmen des Corpus Coranicum Projekts.
In Münster findet der 32. Deutsche Orientalistentag statt. Mehr als 1.300 Teilnehmer aus aller Welt diskutieren unter anderem über die prekäre Lage in afrikanischen und arabischen Ländern und weisen auf Schwierigkeiten bei Forschungen hin.