
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Kurs der Bundesregierung in der Flüchtlingspolitik verteidigt. Zugleich rief sie am Samstag in ihrer Neujahrsansprache zu Zusammenhalt in der Gesellschaft und zu Solidarität in Europa auf.

Hassrede war zuletzt allgegenwärtig. Sie beschäftigte die Bundesregierung und Privatpersonen, sie traf Flüchtlingshelfer und Kirchenvertreter, Muslime und natürlich Flüchtlinge. Der Umgang mit ihr wird eine Herausforderung bleiben.

Der aktuelle Migrationsbericht des Bundesinnenministeriums zeigt ein Rekordhoch im Hinblick auf Migration und Zuwanderung von Muslimen nach Deutschland.

Die Debatte um Verbrechen, die von Flüchtlingen begangen werden, ist schwierig. Experten warnen davor, real existierende Probleme unter den Tisch zu kehren. Denn dadurch vergrößert sich das Leid der Opfer und rassistische Verschwörungstheoretiker haben leichtes Spiel.

Der Islamberater Hussein Hamdan kritisiert das Misstrauen gegenüber Muslimen in Folge von Terroranschlägen und Attentaten.

Während der Synode der evangelischen Kirche Deutschland kritisieren einige Redner die politische Instrumentalisierung des Christentums in Europa, um Muslime und Flüchtlinge auszugrenzen. Das Christentum habe nichts Verbindendes mehr in Europa.

Aleppo wurde fast komplett zerstört. Doch es gibt noch Menschen die an die Stadt, an ihre Heimat glauben. Wie Lina Shamy, die für IslamiQ die letzten Jahre in Aleppo und ihren Widerstand gegen Assad auf Papier gebracht hat.

Die CSU fordert, in ihrem neuen Grundsatzprogramm „Die Ordnung“, klare Grenzen gegenüber den politischen wie religiösen Islam und die Verteidigung christlich-abendländischer Werte.

Autoren schreiben hunderte Seiten. Doch was passiert, wenn sie ihr Buch auf seine Essenz herunterbrechen müssen? Unsere Serie „Nachgefragt“ liefert Antworten. Heute Nermin Ismail und ihr Buch „Etappen einer Flucht: Tagebuch einer Dolmetscherin“.