Eine Emnid-Studie zeigt, dass jeder zweite Deutsche glaubt Juden, Muslime und Christen beten den selben Gott an.
Im Interview betont der Islamwissenschaftler und Theologe Thomas Lemmen die Bedeutung von interreligiösem Dialog nach den Terroranschlägen der letzten Wochen. Man müsse gemeinsam muslimische Jugendliche vor salafistischen Predigern schützen, indem man sie nicht weiter aus der Gesellschaft ausgrenze.
Vor einem Jahr hat der muslimische Kindergarten in Mannheim seinen Betrieb erfolgreich aufgenommen. Auch christliche Kinder sind in dem Kindergarten angemeldet.
In München schlossen sich 15 Tausend Menschen zu einer Friedenskette der Religionen zusammen, um gegen den Missbrauch der Religionen durch den „Islamischen Staat“ und gegen religionsfeindliche Stimmen in Deutschland zu demonstrieren.
Der NRW-Landtag hat eine Resolution gegen Extremismus und für religiöse Vielfalt verabschiedet. Mehrere Landespolitiker warnen vor einem Generalverdacht gegen Muslime.
Im Ruhrgebiet konnte Pegida bisher kaum Fuß fassen. Eine große Gegenbewegung hat dies verhindert. In Duisburg gibt es einige Beispiele für ein friedvolles und harmonisches Miteinander zwischen Muslimen und Christen.
Die Organisation für islamische Zusammenarbeit hat den Christen und Kurden im Irak vollen Rückhalt zugesichert. Die Türkei ist ebenfalls um Stärkung der christlichen Minderheiten bemüht. In Istanbul soll eine neue Kirche entstehen.
Auf der Konferenz „United against Violence in the Name of Religion“ in Wien haben Vertreter verschiedener religiöser Gemeinden aus dem Mittleren Osten eine Deklaration gegen Gewalt im Namen der Religion verabschiedet.
Welche Bedeutung hat „Verwundbarkeit“ in unserem Alltag aus muslimisch-christlich theologischer Sicht? Auf diese und andere Fragen ging die deutsche Sektion der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen (ESWTR) ein. Ein Tagungsbericht.
Kölner Erzbischof Kardinal Woelki fordert von Christen und Muslimen ein stärkeres soziales Engagement. Gerade Christen und Muslime müssten ihr Herz bei den Armen haben, sagte Woelki.