
Religiöse Gemeinschaften in Deutschland wollen ihre gesellschaftliche Reichweite künftig stärker für den Schutz von Natur und Artenvielfalt nutzen. Ein neues interreligiöses Projekt setzt auf konkrete Maßnahmen.

Vertreter von unterschiedlichen Religionsgemeinschaften haben sich bei einem digitalen Religionssprecher zum Thema Umweltschutz ausgetauscht.

Aus Sicht des Geschäftsführers des Abrahamischen Forums in Deutschland, Jürgen Micksch, gibt es hierzulande ein gutes Miteinander der Religionsgemeinschaften.

Trotz der Corona-Pandemie werden die „Religiösen Naturschutztage“ stattfinden. Dieses Mal in Münster, München und Darmstadt.

In Köln startet im September die zweite interreligiöse Naturschutzwoche. Verschiedene Religionsgemeinschaften beteiligen sich an der Aktionswoche.

Anfang September wird im Rahmen des bundesweiten Projekts „Religionen für biologische Vielfalt“ die erste Religiöse Naturschutzwoche Deutschlands in Darmstadt stattfinden.
In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich neun Religionen für ein stärkeres Engagement für den Naturschutz aus. Ziel sei ein bundesweites „Netzwerk der Religionen für den Naturschutz“.
Das Gesprächs- und Arbeitskreis „Abrahamisches Forum“ kommt zu der Erkenntnis, dass es ein Vermittlungsdefizit innerhalb des Islams gibt. Das sei der Grund, warum terroristische Vereinigungen so erfolgreich sind, obwohl sie von den meisten muslimischen Gelehrten verurteilt werden.
Das Abrahamische Forum in Deutschland plant gemeinsam mit dem Interkulturellen Rat und dem Bundesamt für Naturschutz ein gemeinsames Dialogforum, das sich dem Schutz der Natur und der Artenvielfalt widmen soll.
Das Abrahamische Forum in Deutschland hat angesichts der jüngsten antisemitischen Vorfälle zu einem deutlich stärkeren Engagement gegen Rassismus aufgerufen. Es sei wichtig Solidarität mit den Opfern von Rassismus zu zeigen.