Die islamischen Religionsgemeinschaften luden auch dieses Jahr zum Fastenbrechen ein. Behandelt wurden die Themen „Flüchtlinge“ und „Koran“.
Zwei Drittel der Flüchtlinge, die 2014 nach Deutschland kamen, sind Muslime. Während des Fastenmonats ist für viele die Sehnsucht nach der Heimat besonders stark. Mit viel Aufwand ermöglichen Einrichtungen Muslimen, Ramadan zu feiern.
Die Sügida-Gründerin steht wegen Volksverhetzung vor Gericht. Sie soll auf Facebok fremden- und islamfeindliche Äußerungen getätigt haben.
Ex-Bundespräsident Christian Wulff lehnt die Auszeichnung für seinen Verdienst um den Islam durch das Senioren-Siegel ab. Die Gründe für diese Entscheidung sind unbekannt.
Die Misshandlungsvorwürfe gegen einen Polizeibeamten aus Hannover verhärten sich. Eines der Opfer, der marokkanische Flüchtling sagt gegen den Verdächtigen aus und bestätigt die Vorwürfe.
Früher war Zeynap in engen Jeans und mit offenen Haaren unterwegs, feierte und trank Alkohol. Dann ist sie zum Islam konvertiert. Eine befreiende und erleichternde Entscheidung sei das gewesen, sagt sie. Trotzdem hat die junge Frau Angst.
Der Islamwissenschaftler Thomas Bauer sagt, dass der Ramadan ein wichtiges Identitätsmerkmal für Muslime sei. Gleichzeitig sei ein Rückgang an Spiritualität zu beobachten.
Der Vatikan und Kirchen gratulieren Muslimen zum Ramadan und werben für den unterreligiösen Dialog und das konstruktive Miteinander.
In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich neun Religionen für ein stärkeres Engagement für den Naturschutz aus. Ziel sei ein bundesweites „Netzwerk der Religionen für den Naturschutz“.