Die Gruppe „CDU2017“ veröffentlicht ein Positionspapier mit 6 Thesen zum Islam in Deutschland. Unter anderem fordern sie ein Einreiseverbot für „Kurzzeit-Imame“. Von muslimischer Seite hagelt es Kritik.
Die nordrhein-westfälische CDU hat am Samstag ihr Grundsatzprogramm verabschiedet. Darin positioniert sich die Partei auch zu der Rolle des Islams.
Am Wochenende soll in Nordrhein-Westfalen das Grundsatzprogramm der CDU verabschiedet werden. Die Position des Islams und der Muslime stellt einen zentralen Punkt im Programm dar.
Bei den Oberbürgermeisterwahlen in Dresden hat die Pegida-Kandidatin im ersten Wahlgang fast 10 Prozent der Stimmen erhalten. Experten gehen von einer starken Verankerung der Pegida in Dresden aus.
Bundesjustizminister Heiko Maas hat sich dafür ausgesprochen, weitere Staatsverträge mit muslimischen Gemeinschaften in Deutschland abzuschließen.
Das Entwicklungsministerium legte ein Konzept vor, um die deutsche Entwicklungshilfe stärker mit Religionen zu verknüpfen. Man wolle damit das entwicklungsfördernde und friedensstiftende Potenzial der Religionen nutzen. Das katholische Hilfswerk Misereor begrüßt das Vorhaben.
Die Friedrich-Ebert Stiftung hat ein Gutachten über die Gleichstellung des Islams veröffentlicht. Wir sprachen mit Mitverfasserin Dr. Riem Spielhaus über die rechtliche Anerkennung des Islams in Deutschland.
Laut „Radio Bremen“ kippt Land Niedersachsen offenbar das Kopftuchverbot. Das Kultusministerium wolle in den nächsten Tagen einen entsprechenden Erlass erarbeiten und an die Schulen schicken.
Für Insassen bayerischer Gefängnisse gibt es Angebote christlicher Seelsorger. Aber was ist mit muslimischen Häftlingen? Bei ihnen, so sagen Experten, besteht sogar die Gefahr, dass sie sich im Gefängnis „radikalisieren“. Können Imame als Gefängnis-Seelsorger das verhindern?
Ein neues Gesetz im Südwesten soll die Chance zum Moscheebesuch an Feiertagen für Muslime stärker gesetzlich verankern. Unternehmer lehnen die neue Feiertagsregelung ab und halten sie für unnötig.