Nicht Moscheen, sondern Universitäten wären die typischen Rekrutierungsorte für islamistische Extremisten. Außerdem sei der Weg zum Terrorismus für die Jugendlichen ein Akt der Rebellion, so der Politikwissenschaftler Peter Neumann.

23 Mal wurden Moscheen oder islamische Einrichtungen Opfer politisch motivierter Angriffe. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linke-Fraktion im Bundestag hervor.

Eigentlich wollten Stuttgarts Muslime endlich raus aus Hinterhöfen und Gewerbegebieten. Doch der Traum einer großen Moschee im Stadtzentrum ist so gut wie ausgeträumt. Das Talkessel ist schlicht zu teuer.

In den Kantinen der französischen Schulen werden Alternativgerichte ohne Schweinefleisch angeboten. Nun will der Bürgermeister von Chalon-sur-Saône keine Rücksicht mehr auf Kinder nehmen, die kein Schweinefleisch essen.

Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten (Hutba) verschiedenen Themen. In dieser Woche geht es um die Wahrheitsliebe, Geduld, Scheidung und Hadsch.
In mehreren Städten im Erzgebirge dürfen muslimische Frauen im Burkini baden. Die Thematik ist in den Bundesländern im Osten neu, bedarf aber einer schnellen Klärung.
In Siegen ist eine Menschenkette mit 2000 Teilnehmern zwischen einer Moschee und einer Kirche geplant. Das Projekt „Füreinander“ wurde vom Runden Tisch der Religionen organisiert und dient der Verständigung und Toleranz in der Stadt.
Die Universität Erfurt veranstaltet aktuell ihre Summer School „Muslims in the West“ mit 16 muslimischen Studierenden aus aller Welt. Ziel des Projektes ist die Förderung des kulturellen und religiösen Austausches und der Abbau von Misstrauen und Vorurteilen.
Die Landesregierung NRW plant einen deutlichen Ausbau von islamischem Religionsunterricht ab 2017. Die Regierung setzt auf viele Absolventen des Lehramtsstudiengangs Islamische Theologie, die den Ausbau erst ermöglichen.