Artikel von: admin

Frankfurt am Main
Islamforum gegen Verwendung des Begriffs „Islamischer Staat“
Das Islamforum kritisiert die Verwendung des Begriffs „Islamischer Staat“ für die Terrormiliz „IS“. Diese Wortwahl würde die antimuslimische Haltung verstärken.

Der Generalsekretär der CSU fordert ein deutsches Islam-Gesetz. Europa müsse seinen eigenen Islam kultivieren. Muslime sehen die Forderung kritisch und rufen Scheuer zur Besonnenheit auf.

Eine neue Studie zeigt, dass Donald Trumps rassistische Rhetorik sich negativ auf das Schulklima in den USA auswirke. Rassistische und islamfeindliche Beschimpfungen zwischen Schülern seien angestiegen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann stellte gestern den neuen Verfassungsschutzbericht vor. Darin ist eine zunehmende Radikalsierung der rechtsextremen Szene und die islamfeindliche Propaganda der Pegida dokumentiert,

Bundeswehr
Muslimische Soldatin übt Kritik
Schätzungen zufolge gehören der Bundeswehr zwischen 1200 und 1600 Soldaten islamischen Glaubens an. Eine von ihnen ist Nariman Reinke, Hauptfeldwebel mit Eltern aus Marokko. Sie meint, die Bundeswehrführung müsse mehr für Muslime tun.
Bei einem internationalen Treffen in Wien rufen Vertreter der großen Weltreligionen zu mehr Toleranz auf.

Kardinal Walter Kasper warnte am Wochenende in Aachen davor sich vor Flüchtlingen, dem Islam oder einer Islamisierung Deutschlands zu fürchten und forderte die Menschen auf gegenüber Flüchtlingen eine Willkommenskultur zu praktizieren.

Wahlerfolge
Pegida als Wegbereiter der AfD
Die AfD ist im März in drei weitere Landestage eingezogen. Thüringens Landeschef Höcke schreibt den Erfolg nicht nur der eigenen Partei zu, sondern auch der islamfeindlichen Pegida-Bewegung.

Islamgegner aus Tschechien und Deutschland haben am Samstag eigenmächtig den Verkehr an früheren Grenzübergängen zwischen beiden Ländern behindert, um gegen die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission für eine europäische Flüchtlingspolitik zu protestieren.

Medizin & Religion
Tagung zur Bioethik
Die Tagung „Bioethik im Islam“ des Instituts für islamische Theologie Osnabrück beschäftigt sich mit den theologischen, kulturellen und juristischen Perspektiven der Fragen rund um die Medizin. Bis zum Monatsende können sich Interessierte anmelden.












