Artikel von: admin

Trotz massiver Kritik wird die israelische Bodenoffensive in Rafah fortgesetzt. Der Koordinationsrat der Muslime appelliert an die Bundesregierung, sich für ein sofortiges Ende der Angriffe einzusetzen.

Nordrhein-Westfalen
Margot Friedländer wird mit Mevlüde-Genç-Medaille ausgezeichnet
„Es gibt kein jüdisches, christliches, muslimisches Blut, es gibt nur menschliches Blut!“ – mit solchen Sätzen ruft Margot Friedländer seit Jahren zu Versöhnung und Zusammenhalt auf. Dafür wird sie nun geehrt.

Spanien, Norwegen und Irland haben den Staat Palästina anerkannt. Dem sollten auch Deutschland und die gesamte EU folgen, findet der Historiker Meron Mendel. Nötig seien mehr Anreize für Kompromisse.

Ein Untersuchungsausschuss beleuchtete politische Gewaltkriminalität. Zum Abschluss zeigen sich die Mitglieder besorgt mit Blick auf Rechtsextremismus. Die Linke sieht hier weiteren Aufklärungsbedarf.

Im Jahr 2023 wurden mindestens 1522 islamfeindliche Vorfälle auf Muslime in Österreich registriert. Seit Oktober wurden mehr Fälle gemeldet als insgesamt in den neun Monaten davor.

Muslimische Vertreter in Deutschland und Europa verurteilen den israelischen Luftangriff in Rafah. Sie fordern einen sofortigen Stopp der Offensive.

Das UN-Kriegsverbrechertribunal hat den Antrag von Ratko Mladić auf vorläufige Freilassung abgelehnt. Mladić, der wegen Völkermords lebenslang in Haft ist, darf weder vorzeitig entlassen noch seine Strafe in Serbien absitzen.

Mit NSU-Drohungen hat der Angeklagte Todesangst verbreitet. Das Frankfurter Landgericht verurteilte ihn zu fast sechs Jahren Haft. Anderthalb Jahre später ist das Urteil rechtskräftig.

Trotz Anordnung des höchsten UN-Gerichts setzt Israel seine Angriffe auf Rafah fort – und tötete dabei am Sonntag Dutzende Schutzsuchende. Die internationale Kritik ist scharf. Israel versprach eine Untersuchung.

Forschung und interreligiöser Dialog
Manfred-Görg-Preis geht an islamischen Theologen Karimi
Die „Freunde Abrahams“ möchten die interreligiöse Verständigung, besonders zwischen Judentum, Christentum und Islam fördern. Alle drei Jahre wird ein nach dem Gründer benannter Preis verliehen.












