Der Ramadan steht vor der Tür. Für viele Muslime stellt sich erneut die Frage, welchen Ramadan-Kalender sie verwenden sollen. Ein Überblick.

In wenigen Tagen beginnt der Ramadan für Muslime weltweit. Ab dem 19. Februar 2026 verzichten Muslime für einen Monat lang von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang unter anderem auf Essen und Trinken. Daher stellt sich für Muslime erneut die Frage, welchen Ramadan-Kalender sie wählen sollen.
Einen Ramadan-Kalender kann man bei der Moschee erhalten oder aus dem Internet herunterladen. Die Vielfalt ist groß. Allein bei einer einfachen Suchanfrage auf Google erscheinen 10.200.000 Ergebnisse zum Suchwort „Ramadan-Kalender“.
Kurz vor dem Ramadan veröffentlichen islamische Religionsgemeinschaften ihre eigenen Ramadan-Kalender. Viele Moscheegemeinden verteilen ihn an ihre Mitglieder oder werfen ihn in den Briefkasten. Doch kann der Ramadan-Kalender auch online heruntergeladen und ausgedruckt werden.
IslamiQ bietet ein Überblick über die Iftar-Zeit für die Großstädte in Deutschland:
Die Berechnung des Sonnenaufgangs und des Sonnenuntergangs ist unterschiedlich. Daher besteht eine gewisse Meinungsverschiedenheit über die Berechnung der Fastenzeit im Ramadan. Bis 2023 war es schwierig, eine einheitliche Regelung für die Morgendämmerung festzulegen. Mehrere islamische Religionsgemeinschaften in Europa haben sich auf einheitliche Gebetszeiten geeinigt. Diese gilt seit dem 01. Januar 2023. Demnach wird der Großteil der Moscheegemeinden und Muslime in Europa die Gebete und den Iftar zur gleichen Zeit verrichten. Ein Novum für Muslime in Deutschland und Europa.
Der Konsens über den Beginn des Ramadans herrscht unter den islamischen Religionsgemeinschaften in Deutschland bereits seit 2008. Dieses Jahr beginnt der Ramadan am 19. Februar und endet mit dem 19. März 2026. Das Ramadanfest wird vom 20. – 22. März 2026 gefeiert.