
Der Prozess zum Feuermord in Solingen endet mit der Höchststrafe. Die Ermittlungen wurden immer wieder ausgeweitet – auch wegen Hinweisen auf ein mögliches rassistisches Motiv, das letztlich als spekulativ eingestuft wurde.

Prozess um den Vierfachmord von Solingen sind neue Vorwürfe aufgetaucht. Die Anwälte der Nebenkläger sind empört. Der vierfache Mord sei erst durch schlampige Ermittlungen möglich geworden.

Am 29. Mai jährt sich der rassistische Brandanschlag von Solingen zum 32. Mal. Der Koordinationsrat der Muslime ruft zum Gedenken – und zu politischem Handeln auf.

Im Prozess um den rassistischen Vierfachmord von Solingen ist ein bislang unbekannter Vermerk aufgetaucht. Die Anwälte der Nebenkläger sprechen von einem Skandal.

Eine bulgarische Familie ist vor einem Jahr durch Brandstiftung in Solingen gestorben. Bei den Ermittlungen stießen die Beamten auf Bücher von Adolf Hitler. Doch erwähnt wurden sie in den Akten nicht.

Im Prozess um den Vierfachmord von Solingen ist noch mehr Material mit NS-Bezug aufgetaucht. Eine Anwältin erstattete Strafanzeige gegen Polizisten. Auch der Richter zeigte sich erstaunt.

Nach dem Mord an einer Familie mit bulgarischem Migrationshintergrund in Solingen hatten die Ermittler keine Hinweise für eine rechtsradikale Motivation des geständigen Brandstifters gesehen. War das vorschnell?

Der mutmaßliche Brandstifter von Solingen legt überraschend ein umfassendes Geständnis ab. Bei einem der von ihm gelegten Feuer starb eine vierköpfige Familie. Die Staatsanwaltschaft sieht kein rassistisches Motiv.

Die Islamische Religionsgemeinschaften verurteilen die Anschläge in Solingen, München und Mannheim und mahnen zur Differenzierung. Viele Muslime sehen sich unter Generalverdacht.