
Eine junge Muslima in der Schweiz wurde wegen ihres Kopftuchs von der Schulleitung nach Hause geschickt. Ferah Ulucay, Generalsekretärin des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZR) befasste sich hautnah mit dem Vorfall und hat eine Botschaft an alle muslimischen Frauen in Europa.

Der islamische Religionsunterricht in Hessen wird ausgebaut. Im neuen Schuljahr werden auch Schüler und Schülerinnen aus der dritten Klasse unterrichtet.

Die islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden (IGS) hat ein Positionspapier zum islamischen Religionsunterricht veröffentlicht. In diesem fordert sie vor allem die Beteiligung der islamischen Gemeinschaften in Entscheidungsgremien.

Die Wanderausstellung „Was glaubst du denn? Muslime in Deutschland“ ist nach zwei Jahren an ihrer letzten Station angekommen. Ab September ist die Ausstellung in München zu sehen.

In den Kantinen der französischen Schulen werden Alternativgerichte ohne Schweinefleisch angeboten. Nun will der Bürgermeister von Chalon-sur-Saône keine Rücksicht mehr auf Kinder nehmen, die kein Schweinefleisch essen.
Die islamischen Religionsgemeinschaften widmen sich in den Freitagspredigten (Hutba) verschiedenen Themen. Diese Woche geht es um Glauben, gute Taten, Prüfungen, Schule und Bildung
Die Mehrheit der Berliner hat laut einer Umfrage keine Einwände gegen Kopftuch tragende Lehrerinnen. Rund 46 % der Befragten allerdings schon. Auch Alter und Konfession der Befragten scheinen der Umfrage nach entscheidende Faktoren bei der Frage um das Kopftuch darzustellen.
Das Saarland startet zum Schuljahr 2015/2016 mit einer Neuerung im Lehrplan. Für muslimische Schüler gibt es dann islamischen Religionsunterricht an Grundschulen.
Das Kopftuch muslimischer Frauen spaltet sei jeher die Gesellschaft: Für die einen ist es politisches, anti-emanzipatorisches Signal, für die anderen individueller Ausdruck religiösen Bekenntnisses. Das BVG-Urteil hat auch im Südwesten die Debatte wieder entzündet.