
In den dicht besiedelten Rohingya-Lagern in Bangladesch sind Brände häufig, besonders in der Trockenzeit zwischen November und Februar auf. Die Hütten bestehen aus leicht entzündlichen Materialien wie Bambus und Planen.

Myanmars Militär verfolgt brutal die muslimische Rohingya-Minderheit: Massenmorde, Vergewaltigungen, Vertreibung. Nun muss sich das Regime vor den höchsten Richtern der UN verantworten.

Einige UN-Organisationen und Geberländer begrüßen den Sieben-Punkte-Plan Bangladeschs zur Lösung des Genozids an den muslimischen Rohingya. Doch das internationale Echo bleibt bislang verhalten – zu vage erscheinen die Vorschläge.

In Indien leben etwa 40.000 Rohingya-Flüchtlinge unter prekären Bedingungen. Das Land hat keine nationale Flüchtlingspolitik und ist kein Vertragsstaat der Genfer Flüchtlingskonvention.

Angst, Vertreibung, Hunger: Vor acht Jahren begann die Vertreibung der Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch. Organisationen fordern, Straflosigkeit zu beenden und Sicherheit zu schaffen.

In den vergangenen Monaten sind weitere Zehntausende Rohingya vor der Gewalt in Myanmar nach Bangladesch geflohen. In den Lagern kommt es angesichts der Perspektivlosigkeit zunehmend zu Gewalt und Kriminalität.

Die Rohingya gehören zu den verfolgten Minderheiten in Myanmar. Viele wagen die Flucht über das Meer, doch die Zielländer verweigern die Aufnahme. Die UN sind alarmiert.

Erneute Kämpfe zwischen dem myanmarischen Militär und der Arakan Army zwingen zahlreiche Angehörige der Rohingya zur Flucht.

Nach neuen schweren Kämpfen zwischen Militärjunta und Rebellen im Rakhine-Teilstaat sind Menschenrechtler alarmiert. Sie befürchten weitere Gräueltaten gegen die muslimischen Rohingya.