
Die jahrelange Mitgliedschaft in einer rechtsextremistischen Partei ist für einen Polizisten nicht tragbar, urteilt das Mainzer Verwaltungsgericht. Es weist einen Antrag des Entlassenen zurück.

Nachrichten mit rassistischen Inhalten, fragwürdige Fotos oder menschenverachtende Kommentare. Auch in den Reihen der Polizei fällt so etwas immer mal wieder auf.

Kommentare im Internet sind oft aggressiv oder voller Hass. Gedroht wird Muslimen, Juden, oder anderen Menschen mit Gewalt oder dem Tod. Die Verfasser fühlen sich im Netz sicher. Ein Irrtum.

Am Donnerstag wird im Prozess um die „NSU 2.0“-Drohschreiben ein Urteil erwartet. Betroffene sehen die Polizei nicht entlastet. Die Gewerkschaft dagegen wies die Kritik an der Polizei zurück.

Im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen rassistischer Posts in Chatgruppen wird gegen einen fünften Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz ein Disziplinarverfahren geführt.

Hakenkreuz-Symbole, antisemitische, rassistische und behindertenfeindliche Posts: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehr als 50 Beschuldigte. Darunter sind auch Polizisten.

In den letzten Tagen wurden in zwei Moscheen in Düren und Bremen Einbrüche verübt. Bei einem Vorfall konnte der Täter von der Gemeinde gestellt werden. Die Ermittlungen laufen.

In Berlin wurde eine Frau während der Busfahrt rassistisch beleidigt und verletzt. Kein Einzelfall in der Hauptstadt. Der Staatsschutz ermittelt.

Das Schweriner Innenministerium hat Konsequenzen aus der Aufdeckung rechtsextremer Verbindungen in der Eliteeinheit der Landespolizei gezogen. Der Bericht der Experten ist nun – zumindest teilweise – einsehbar.