
Der Generalsekretär der CSU fordert ein deutsches Islam-Gesetz. Europa müsse seinen eigenen Islam kultivieren. Muslime sehen die Forderung kritisch und rufen Scheuer zur Besonnenheit auf.

17 christliche und muslimische Geistliche nehmen an einer Tagung in Hamburg über Religionen und Gerechtigkeit in der Gesellschaft teil. Dabei wird klar: Das interreligiöse Gespräch ist ein Schlüssel zum Zusammenleben.

Eine Petition ruft dazu auf, den Gebetsruf einer Oberhausener Moschee zu verhindern. Dabei hat die Gemeinde keinen Antrag bei der Stadt eingereicht.

In Rumänien steigt die Islamfeindlichkeit an. Zuletzt hat eine bekannte Lyrikerin von einem apokalyptischen Ende Europas geredet. Ihre Rede spiegelt die Stimmung im Land wider.

Deutsche Muslime reagieren bestürzt auf den Vorstoß des AfD-Bezirksverbandes Niederbayern, Moscheen zu schließen und den Bau zu untersagen. Sie fordern, dass man über die Verfassungskonformität der AfD spricht.

Die niederbayrische AfD hat einen 45-seitigen Entwurf zum Grundsatzprogramm geschrieben. Dadrin steht unter anderem geschrieben, dass der Islam die Weltherrschaft an sich reißen wollen würde und der Bau von Moscheen verboten werden sollte.

Vor dem Eingang einer Gelsenkirchener Moschee haben Unbekante Schweinefüße abgelegt. Der Staatsschutz schließt einen fremdenfeindlichen Hintergrund nicht aus und ermittelt.

In Borna (Sachsen) wurde ein deutsch-arabisches Kultur- und Bildungszentrum mit Schweineblut angegriffen. Unbekannte warfen mit Blut gefüllte Beutel in den Gebetsraum.

Vor einer Moschee im saarländischen Dillingen haben Unbekannte Schweineknochen mit beleidigenden Kommentaren abgelegt. Hinweise auf die Täter gebe es noch keine, es könne eine extremistisch motivierte Tat gewesen sein, sagte der Polizeisprecher.

An dem Baugelände der Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde wurde ein totes Ferkel abgelegt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, man geht von einem politischen Hintergrund aus.