
Am Montag ist die Schweriner AfD-Politikerin Petra Federau, trotz eines Parteibeschlusses, bei Pegida in Dresden aufgetreten. Dabei hat sie die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Flüchtlingspolitik scharf angegriffen.

Die Alternative für Deutschland hat in Mecklenburg-Vorpommern wie erwartet Landeschef Leif-Erik Holm an die Spitze ihrer Wahlliste gesetzt. Einen Gegenkandidaten gab es für ihn nicht. Fast genauso viel Beifall bekam Enrico Komning, der klar auf Platz zwei kam.

Der ehemalige Bundespräsident nennt die Alternative für Deutschland (AfD) „fremdenfeindlich und rechtsextremistisch“. Kritik gab es auch an den etablierten Parteien.

Beim Jahresempfang der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin kamen Politiker und Religionsvertreter zusammen und diskutierten über den Status der islamischen Religionsgemeinschaften in Deutschland.

Die AfD-Fraktion in Berlin reichte im Abgeordnetenhaus einen Antrag zur staatlichen Überprüfung des islamischen Religionsunterrichts ein. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will weiterhin an der Zusammenarbeit mit DITIB festhalten. Kritik gab es von der Opposition.

Bislang galt NRW als Trutzburg gegen Rechtspopulisten. Halten die Bürger bei der Wahl am 14. Mai stand? Extremismusforscher Häusler ist besorgt. Die AfD wolle die gezielte Eskalationen suchen.

In Berlin dürfen muslimische Lehrerinnen an den meisten Schulen nicht mit Kopftuch unterrichten. Das Neutralitätsgesetz wird schon länger kritisiert. Jetzt könnte die Debatte neu aufflammen.

Bei einem Treffen der AfD in Sachsen haben sich die AfD-Mitglieder auf die Bundestagswahlen im September eingestimmt. Als Spitzenkandidat der AfD wird Frauke Petry verhandelt.

In Koblenz standen sich am Wochenende zwei Weltsichten gegenüber. Im Saal die Nationalisten, die vor Einwanderung und kultureller „Gleichmacherei“ warnen. Draußen auf der Straße die Vertreter der „offenen Gesellschaft“.