Paris

Frankreich will Dialog mit Islam reformieren

In Frankreich sollen runde Tische mit muslimischen Vertretern organisiert werden. Damit soll der Dialog zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen gefördert und gestärkt werden.

26
06
2018
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Frankreich s Staatspräsident Emmanuel Macron © Perspektif, bearbeitet by iQ.
Frankreich s Staatspräsident Emmanuel Macron © Perspektif, bearbeitet by iQ.

Die französische Regierung will die Organisation von Muslimen in Frankreich verbessern. Dazu plant sie in den einzelnen Departements mehrere Tagungen mit den verschiedenen muslimischen Repräsentanten, berichteten Medien am Dienstag unter Berufung auf das Innenministerium in Paris. Auf diese Weise solle die Vertretung der Muslime und der Dialog in Frankreich verbessert werden. Bei den Treffen soll es etwa um die Finanzierung von Moscheen, die Ausbildung von Imamen und muslimischen Seelsorgern gehen.

Runde Tische mit muslimischen Vertretern

Darüber hinaus sollen diese „runden Tische“ verschiedener muslimischer Vertreter sich auch mit Maßnahmen gegen Radikalisierung befassen. Die Versammlungen sollen bis zum 15. September stattfinden.

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron will stärker mit den Religionen in Kontakt treten und sie an den Debatten beteiligen. Der Islam ist mit 5,7 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte Religion in Frankreich. (KNA, iQ)