Kopftuch-Emoji

Muslimische Schülerin gehört zu den einflussreichsten Jugendlichen

Das Time Magazin wählte eine muslimische Schülerin zu den 30 einflussreichsten Jugendlichen, weil sie Apple davon überzeugte ein Kopftuch-Emoji einzuführen.

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2017
Kopftuch-Emoji © Facebook, bearbeitet by IslamiQ.

Die Wiener Schülerin Rayouf Alhumedhi wurde vom Time Magazin ins Ranking der 30 einflussreichsten Jugendlichen im Jahr 2017 gewählt. Grund für diese Wahl ist die Kampagne „The Hijab Emoji Project“ mit der es der 16-jährigen Muslimin mit saudi-arabischen Wurzeln gelang Apple davon zu überzeugen ein Kopftuch-Emoji einzuführen.

„Es ist wichtig für meine Identität“, so Alhumedhi, wie „Die Presse“ berichtete. Der Kopftuch-Emoji sei „ein Schritt vorwärts, um Diversity zu feiern und den Islam in der Gesellschaft zu akzeptieren“.

Diesen Sommer veröffentlichte Apple eine Reihe von neuen Emojis, darunter auch eine Frau mit Kopftuch.

Leserkommentare

Mareike sagt:
Dieses Emoji mit einer Kopftuchträgerin ist keineswegs ein Fortschritt. Tatsächlich ist es ein Rückschritt, der manifestieren soll, dass Frauen minderwertig sind und man sie unter ein Kopftuch stecken muss, damit die armen (islamischen) Männer nicht Gelüste bekommen. Mit Fortschritt hat dieses mittelalterliche Denken nichts zu tun. Der Einfluss, den die junge Islamistin hat, ist also zwar real, aber nicht positiv, sondern negativ. Auch Terroristen sind einflussreich. Soll man sie deswegen dafür auszeichnen?
14.11.17
14:48
Ute Fabel sagt:
Jetzt machen die saudi-arabischen Religionsuniformen nicht einmal mehr vor den lustigen Emojis halt. Was hat wahabistische Ideologie und Bekleidungsdogmatismus mit Offenheit und Vielfalt zu tun? Ich hätte es viel mutiger gefunden, wenn sich die junge Dame bei Apple für ein Raif-Badawi-Emoji eingesetzt hätte. Dieser Mann wird in Saudi-Arabien wegen seiner Gesinnung schon jahrelang gefangengehalten und gefoltert. Das wäre ein Zeichen für mehr Pluralismus.
14.11.17
18:23
Enail sagt:
Das ist einfach nur noch krank! Anscheinend braucht man für sich etwas positives, wenn schon ansonsten es auf der Welt nicht viel Gutes von dieser Ideologie zu berichten gibt. Leider tragen diese lustigen Figuren, denen jetzt auch noch ein religöser Stempel aufgedrückt wird, im Islam scheint ohne Religion nichts zu funktionieren, nicht zu einer positiven Entwicklung der Gesellschaften bei. Es ist nur wieder etwas Trennendes, denn warum sollte ein Nicht-Muslim ein solches Emoji verwenden. Eigentlich sollte dieser Vorgang es gar nicht wert sein, so unbedeutend und nichts bringend ist er. Aber genau wie die Barbie-Puppe mit Hidschab zeigt es wieder einmal, dass sich der Islam in eine westl. Gesellschaft nicht einfügen kann und auch nicht will, weil er selbst für alle unwichtigen Seiten des Lebens seine eigene Vorstellung hat. Es ist wirklich nur noch krank!
16.11.17
6:12
Frederic Voss sagt:
Muslimischer Einfluß bzw. Einflußnahme - die Überschrift signalisiert schon, worum es hier wirklich geht. Überall wird eine muslimische Einflußnahme angestrebt. Die Jugendliche redet vom Islam. Wie gerne würde ich von ihr einen Aufsatz lesen mit dem Fragestellung "Was ich unter Islam verstehe". ISLAMIQ.DE könnte doch mit ihr ein Interview führen. Im Internet-Zeitalter geht das ja einfach und schnell.
16.11.17
14:13
Johannes Disch sagt:
Meine Güte, man muss doch nicht jede Banalität skandalisieren. Lasst doch dem Mädel das "Emoji-Kopftuch" und diskutiert Für und Wider, frei nach dem US-Motto: "Free Speech."
17.11.17
21:44
Manuel sagt:
@Johannes Disch: Nein, genau da fängt es an, offenbar müssen einige Moslems überall und ständig ihre mittelalterlichen Dogmen durchdrücken!!!
20.11.17
19:26