Myanmar

Menschenrechtsbeauftragte in Sorge über Rohingya

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung hat die jüngsten Ausschreitungen in Nord-Rakhine in Myanmar verurteilt. Die Situation der Rohingya ist weiterhin besorgniserregend.

29
08
2017
We are Rohingya
We are Rohingya ©Facebook, bearbeitet by iQ.

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler (SPD), hat die jüngsten Ausschreitungen in Nord-Rakhine in Myanmar verurteilt. Kofler bedauert am Montagabend in Berlin, dass aufgrund der Auseinandersetzungen die internationalen Hilfsorganisationen evakuiert werden mussten. Gleichzeitig rief sie alle Parteien auf, die von einer UN-Kommission unter Leitung des früheren UN-Generalsekretärs Kofi Annan erarbeiteten Vorschläge zur Lösung des Konflikts umzusetzen.

Bei dem Gewaltausbruch kamen seit Freitag rund 100 Menschen ums Leben. Die Lage in dem Bundesstaat Rakhine gilt seit längerem als angespannt. Immer wieder kommt es dort zu Zusammenstößen zwischen myanmarischen Armee- und Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen der Rohingya, einer muslimischen Minderheit im mehrheitlich buddhistischen Myanmar. Am Montag hatte der Vatikan bekannt gegeben, dass der Papst Ende November das südostasiatische Land besuchen will.

Die Rohingya sind eine in Myanmar entrechte und verfolgte ethnisch-religiöse Minderheit. Laut den Vereinten Nationen sind die Rohingya weltweit eine der am stärksten unterdrückten Ethnien. (KNA, iQ)

Leserkommentare

Mads sagt:
Die Rhingya sind illegale Eindringlinge, die sich widerrechtlich angesiedelt haben. Wenn sie sich dann auch noch bewaffnen, um Buddhisten abzuschlachten, muss der Staat seine Staatsbürger vor den Eindringlingen schützen.
30.08.17
16:42
Johannes Disch sagt:
@Mads So, Muslime sind also mal wieder an allem selbst schuld....
31.08.17
11:29
Mads sagt:
@Johannes Disch: Wenn sie einfach irgendwo eindringen, muss man das noch nicht hinnehmen.
01.09.17
18:08
Joachim sagt:
Die rohinhya leben dort seit hunderten Jahren. Da ist überall Dschungel. Da gab es lange Zeit weder Staatlichkeit noch irgendwen, den irgendwie interessierte, wer da lebt.die r. Werden seit jahren verfolgt. , und wie immer trifft es die schwächsten. Ihre Dörfer sind auf keiner karte. Straßen gibt's net. Die Birma Armee handelt wie die Milizen im Film Tränen der sonne. Das ist ein 2. Ruanda, aber in der Gegend im Moment normal. Bangladesch geht mit seinen tribals ähnlich um. Die Birma Armee hat nur drauf gewartet dass ein paar dumme junge rohinhya Männer ihre Bambus Stöcke anspitzen. Das kann man nicht mit dem hochtechnisierten Terrorismus im westen, traurig, im Westen. , gleichsetzen.
04.09.17
0:45
Kritika sagt:
L.S. Neutrale, also nicht-Islamistische, Quellen geben den militanten Radikalen unter den Rhohingyas eine gehörige Portion MitSchuld an der verfahrenen Sitiation. Dennoch scheint die übergrosse Mehrheit, ins Besondere Frauen und Kinder ohne eigene Schuld in grosser Not geraten zu sein. Both Myanmar, wie Bangladesh sind bettel arme Staaten (obwohl man meinen würde, das fast zu 100% Islamistische Bangladesch sollte, gerade durch den Segen Allahs nicht zu den ärmsten Staaten der Erde gehören sonder wesentlich besser d'ran sein) sie können nicht auch noch die Aufnahme der Rhohingyas stemmen. Die weltliche Autoritäten, Indonesia und sogar die UNO versuchen - bislang leider mit wenig Erfolg - das Leid im Griff zu bekommen. Hier wäre nach Kritikas Vorstellung der Allerhöchste, Allerbarmende gefragt; Er wäre - als Allmächtiger - schnell in der Lage, die armen Menschen - die an Ihm glauben und die alle Hoffnung auf Ihm setzen - zu helfen. Die von Gottesglauben freie Kritika wünscht trozdem den Rhohingyas, dass Allah ihnen nun endlich zuhilfe kommt. Kritika ist davon überzeugt, dass Dieser bald zeigt, wie Er die Seinen hilft, zB indem Er den Öl-reiche Saudis dazu bewegt, die nun leeren BeherbungsKapazität der Hatsch-Leute den Rhohingyas zur Verfügung stellen. Gruss, Kritika
04.09.17
23:12