Darmstadt

Moschee von maskierten Männern attackiert

In Darmstadt wurde eine Moschee von vier unbekannten Tätern attackiert. In der Mitteilung der Polizei wird jedoch weder explizit von einer Moschee noch von einem Angriff gesprochen.

18
05
2017
Die beschädigte Eingangsfront der Moschee in Darmstadt.
Die beschädigte Eingangsfront der Moschee in Darmstadt.

In Darmstadt wurde Dienstagnacht eine Moschee von vier maskierten Männern attackiert. Dabei beschädigten sie die Wandfront am Eingangstor der Moschee und schlugen mit Stühlen mehrfach gegen eine Fensterscheibe des Gebäudes ein, bis sie zerbrach. Das Fenster gehört zu einer Teestube, die Teil des Moscheekomplexes ist. Zwischen der Teestube und dem Moscheeeingang sind 30 Meter. Neben der Moschee wohnt der Imam der Gemeinde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa eintausend Euro.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. In der Pressemitteilung erwähnt sie allerdings nicht, dass es sich um eine Moschee handelt, sondern lediglich um einen „Innenhof der Bismarckstraße“. Auch auf Nachfrage durch IslamiQ teilt die Polizei mit: „Es handelt sich nicht um eine Moschee und es ist kein Angriff.“

Die Aufnahmen der Videoüberwachung haben gezeigt, dass die Täter gezielt und geplant auf die Moschee zugingen. Nach der Tat flohen drei maskierte Männer in die eine Richtung, und der vierte Täter in die andere Richtung.

Die betroffene Moscheegemeinde gehört zur Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG). Der Generalsekretär der IGMG Bekir Altaş kritisert auf dem sozialen Netzwerk twitter die Vorgehensweise der Polizei als „Sonderbar, aber recht bezeichnend. Verständnis für nachlässige Ermittlung bei islamfeindlichen Straftaten ist begrenzt“. Er fordert „ernsthafte Ermittlungen in alle Richtungen; insbesondere islam- und fremdenfeindliche Motive“.

Ein Gemeindemitglied sagte gegenüber IslamiQ, dass derartiges in Darmstadt noch nie geschehen sei. Die Gemeindemitglieder seien nun besorgt und bestürzt und fragen sich, welche Motivation hinter diesem Angriff steckt.

Leserkommentare

Renox sagt:
Gäbe sich der Islam christenfreundlicher und nicht so fundamentalistisch-totalitär, könnten wir wohl eher ruhig schlafen gehen. Traurig, aber wahr.
18.05.17
18:39
Peace-Train sagt:
@Renox: Vielleicht sollten Sie "den Islam" mal anrufen.
19.05.17
10:54
Kritika sagt:
L.S. Die meisten Feinde der Gläubigen sind Gläubige der jeweils anderen Sorte. Im nahen Osten bringen sich die Muslims bekanntermassen bevorzugt gegenseitig um. Damit verglichen ist eine zerbrochene Scheibe eine Mücke, aus der man keinen Elefanten machen sollte. Als mögliche Zertrümmerer der TeestubenScheibe kommen ausser Islamkritiker auch 'Gläubige' infrage. Gruss Kritika
20.05.17
1:50
Dilaver sagt:
@Renox Falls Sie es nicht gemerkt haben: Ein Angriff auf eine Moschee ist immer eine Straftat und unter keinen Umständen zu entschuldigen.
22.05.17
2:08
Johannes Disch sagt:
@Peace-Train --- "Vielleicht sollten Sie "Den Islam" mal anrufen" ("Peace-Train" an "Renox") DER war gut!
22.05.17
22:06
Johannes Disch sagt:
@Dilaver -- "Ein Angriff auf eine Moschee ist immer eine Straftat und unter keinen Umständen zu entschuldigen." ("Dilaver" an "Renox"). So ist es.
22.05.17
22:08
Kritika sagt:
L.S. Muslims ermordeten in Nice, Brussel, Paris, Berlin - - - duzende unschuldige Menschen. Islamkritiker, oder andere Muslims der verkehrten Glaubensrichtung, zerbrachen eine Teestubenscheibe. Kritika wünscht sich, dass die Muslims eines Tages dermassen friedlich werden, dass sie an Stelle wahllos Menschen zu ermorden, ihre kriminelle Energie auf eine TeestubenScheibe abreagieren. Kritika meint: ohne Islam wäre die Welt wesentlich friedlicher. Gruss, Kritika
24.05.17
0:29
Kritika sagt:
@Peace-Train --- "Vielleicht sollten Sie "Den Islam" mal anrufen" ("Peace-Train" an "Renox") DER war stupide! Kritika
25.05.17
11:22
Kritika sagt:
L.S. An Dilaver Dilaver schreibt: " Ein Angriff auf eine Moschee ist immer eine Straftat und unter keinen Umständen zu entschuldigen." Kritika meint: Soweit sogar Islamiq berichtet, gehörte die zerbrochen Scheibe gar nicht zur Moschee sondern zu einer "Teestube". Die in der Nähe stehende Moschee wurde kein Haar gekrümmt. Angesichts der abscheulichen Verbrechen, die von Muslims im Namen Allahs und auf Berufung auf dem Koran laufend verübt werden, ist das Zerbrechen einer TeestubenScheibe kein Verbrechen sonder so etwas wie Zievieler Ungehorsam, eine Art Notwehr um auf die kriminelle Gewohnheiten des Islam aufmerksam zu machen. 50 Staaten werden bereits vom Islam beherrscht. In welchen dieser Staaten würden Sie, sehr geehrter Herr(?) Dilaver, lieber wohnen als in der BRD? Wahrscheinlichin keinen denn Sie wohnen vermutlich aus guten Gründen - wie Kritika - in der BRD und nicht zB in der "Islamische Republik Afanistan". Damit das Wohnen in Deutschland attraktiver bleibt als in irgendeiner der 50 Islam-beherrsten Staaten, darf die Menge der Muslims die kritische Masse (mit der sie eine Islamisierung unserer heutigen Gesetze durchsetzen könnte) niemals erreichen. Für dieses Ziel sind viele Mittel heilig, auch eine zerbrochene TeeStubenScheibe. Gruss, Kritika
27.05.17
1:36