USA

Mehr Übergriffe auf Muslime seit Trump

Die US-Organisation CAIR berichtet über eine drastische Zunahme islamfeindlicher und antisemitischer Übergriffe im Jahr 2016. Dies sei auf die Rhetorik des US-Präsidenten zurückzuführen.

10
05
2017
Donald Trump © Gage Skidmore auf flickr, bearbeitet by IslamiQ

Der Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen (CAIR) hat 2016 eine deutliche Zunahme an antimuslimischen und antisemitischen Übergriffen verzeichnet. Wie CAIR am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, kam es im zurückliegenden Jahr zu insgesamt registrierten 2.213 Verbal-Attacken, Drohungen und Übergriffe gegen Muslimen in den USA. Das ist ein Anstieg um 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Organisation macht dafür unter anderen die Rhetorik und den neuen Politikstil des US-Präsidenten Donald Trump verantwortlich. Auch seien antimuslimische Hassverbrechen 2016 deutlich um 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen, so der CAIR-Bericht. 2015 wurden 180 Taten registriert, 2016 waren es 260.

Auch antisemitische Verbaldelikte und Übergriffe haben dem Bericht zufolge 2016 zugenommen. Um 34 Prozent sind die gemeldeten Attacken gegenüber amerikanischen Juden angewachsen. „Die Präsidentschaftswahl 2016 und die verschärfte politische Atmosphäre“ spielten eine Rolle bei der Zunahme, so der CAIR-Bericht.

US-Präsident Trump hatte im Februar antisemitische Vorfälle nach Anschlägen auf jüdische Gemeindezentren und Vandalismus auf einem jüdischen Friedhof verurteilt. Kritiker warfen ihm vor, er habe zu spät reagiert. (KNA/iQ)

Leserkommentare

Kritika sagt:
L.S. Man mag über Präsident Trump denken wie man will, aber er verabscheut sicher die Zustände, in den vielen vom Islam beherrschten Staaten. Er will den Amerikanern dieses Schicksal ersparen und versucht sich den Muslims soweit es geht vom Leibe zu halten. Daher auch die Verbote von Laptops auf Flügen aus vom Islam beherrschten Ländern. Je zurückhaltender die Muslims in den USA sich benehmen, desto weniger sie auffallen, desto geringer ist die Angriffsfläche die sie bieten. Demonstratief mit Kopftuch in der Öffentlichkeit auftretende Frauen bieten sich als Zielscheibe wider einer unerwünschten Ideologie geradezu an. Wer wind säht, soll sich über den Sturm nicht beklagen. In diesen Tagen wird ein Christlicher Gouverneur Jakartas von einem Indonesischen Gericht zu 2 Jahre Gefängnis verurteilt. Sein Verbrechen: er hat die bekannte Sure "Ihr, die ihr glaubt: Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Freunden" relativiert. Angesichts solche Unrechtsurteile wirken einige wenige AblehnungsBekundigungen den Muslims und der Muslimisierung gegenüber eher als harmlose und vorbeugende Abwehr eines grösseren Unheils. Kritika hat einige Jahre mit Freude in den USA gearbeitet und wünscht den Amerikanern, alles Gute, besonders, dass sie niemals, niemals vom Islam beherrscht werden. Diesem Zweck heiligt auch mehroderweniger zweifelhafte Mittel. Gruss, Kritika
12.05.17
0:51
Andreas sagt:
@Kritika: Muslime werden also nur toleriert, wenn sie auf ihre Rechte verzichten? Weil ihnen generell unterstellt werden kann, dass sie etwas Böses im Schilde führen? Das ist ziemlich offensichtlich Rassismus.
12.05.17
13:42
Kritika sagt:
@ Andreas und andere Leser, Andreas fragt: Kritika: Muslime werden also nur toleriert, wenn sie auf ihre Rechte verzichten? Kritikas Antwort: Das hängt ganz davon ab, was die Muslime als ihr Recht betrachten. Falls die das was im Koran steht für bare Münze nehmen und als Ihr Recht betrachten, dann: ein klares JA. Falls die als Recht betrachten, alles was hier (noch) nicht expliziet verboten ist, zB vermummt auf die Strasse oder zu gehen oder überall Kopftuch zu tragen und damit die zahlende Gastgeber zu vergraulen ist das zwar gesetzlich nicht verboten dennoch sehr undankbar. Andreas fragt: Weil ihnen generell unterstellt werden kann, dass sie etwas Böses im Schilde führen? Das ist ziemlich offensichtlich Rassismus. Kritika antwortet: Wenn, dann würden Muslims nicht toleriert WEIL sie eventuell Böses im Schilde führen sondern höchsten obwohl sie event. Böses im Schilde führen. Leider kann mann das bei Muslims nie genau wissen; von 1.500 Muslims unterstellen die Behörden, dass sie jeden Augenblick ein Attentat begehen könnten; Konvertiten stellen dabei eine besonders grosse Gefahr dar. Koran-treue Muslims sollten sich eigentlich gebunden fühlen an diese Sure: "Sind aber die Schutzmonate abgelaufen, so erschlagt die Frevler, wo ihr sie findet, und packt sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf! Wenn sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Pflichtabgabe zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen!" Schliesslich haben Muslims in vielen Ländern im Namen ihrer Religion ein Blutbad eingerichtet. Muslime haben viele Männer zu Wittwer gemacht, haben viele Frauen zu Wittwe gemacht und viele Kinder zu Weisen. Unsere stark aufgerüstete Anti-lslam-Fahnder müssen da sehr wachsam sein denn der Islam stellt eine reelle Gefahr für die Bevölkerung dar. Mit Rassismus hat natürlich nicht das Geringste zu tun denn ein Kovertit konvertiert zwar plötzlich zu einer aggressieven Religion, nicht aber zu einer anderen Rasse. Gruss, Kritika
16.05.17
19:03