„Gestatten, Muslim.“ erreicht 175.000 Menschen

„Gestatten, Muslim.“, die Straßen-Begegnungsaktion der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) wurde zum dritten Mal in Folge durchgeführt. In zwölf Ländern haben Muslime 175.000 Mitbürger erreichen können und für mehr Miteinander geworben.

01
05
2017
„Gestatten, Muslim.“ erreicht 175.000 Menschen @ IGMG

In einer Pressemitteilung gab die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) bekannt, dass die Straßen-Begegnungsaktion „Gestatten, Muslim.“ vergangenen Samstag mit 175.000 Bürgerinnen und Bürgern erfolgreich durchgeführt werden konnte. In zwölf Ländern wurden 200 Stände aufgestellt und tausende Muslime haben Gespräche geführt und Vorurteile abgebaut.

„Auch in diesem Jahr war die Aktion ‚Gestatten Muslim‘ ein voller Erfolg. Die Resonanz war überwältigend und die zahlreichen Rückmeldungen zeigen ein weiteres Mal, wie wichtig die persönliche Begegnung und das direkte Gespräch sind“, erklärt Bekir Altaş, Generalsekretär der IGMG.

„Gestatten, Muslim.“ ist ein unbekümmertes Gesprächsangebot an die Menschen. Muslime errichteten am vergangenen Samstag Begegnungsstände an öffentlichen Plätzen und suchten aktiv das Gespräch mit ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Ziel der Aktion war, Fragen von Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu beantworten, mentale Hürden sowie Vorurteile abzubauen. „Dieses Ziel wurde erreicht. Ich bedanke mich bei allen, die bei diesem Projekt tatkräftig mitgeholfen haben“, erklärt Bekir Altaş.

Die 20-jährige Şebnem Aydınözü hat zum ersten Mal an der Aktion teilgenommen. Sie stand am Zülpicherplatz in Köln. Wie sie IslamiQ mitteilte war sie am Anfang der Aktion ängstlich, weil sie nicht wusste, wie die Menschen auf diese Aktion reagieren würden. Doch habe die positive Resonanz aus den Gesprächen sie überwältigt. „Nächstes Jahr bin ich wieder dabei“, erklärte Aydınözü.

Initiiert und konzeptioniert wurde die Aktion „Gestatten, Muslim.“ von der IGMG, durchgeführt wurde sie von den Moscheegemeinden vor Ort. Neben Kanada und Australien fand die Aktion in mehreren europäischen Ländern statt. In Deutschland wurde sie unter anderem in den Städten Berlin, Hamburg, Dortmund, Köln, Frankfurt a.M., Stuttgart und München umgesetzt.

Leserkommentare

Ute Fabel sagt:
Wichtig wäre, dass auch jene zahlreichen Menschen aus arabischen Ländern, dem Iran und der Türkei sichtbarer werden, die mittelalterliche, verstandesfeindliche religiöse Dogmen über Bord geworfen haben. Vor kurzen war ich mit zwei anerkannten syrischen Flüchtlingen, deren Eltern Sunniten sind, in Wien in einem irischen Pub zum Frühstück.Das Guiness-Bier sowie das dazugehörige Schweinefleisch haben wir sehr genossen. Das Leben ist zu kurz und zu wertvoll, um sich mit unsinnigen religiösen Ernährungsregeln abzumühen!
03.05.17
16:36
Andreas sagt:
@Ute Fabel: Lassen Sie doch denjenigen, die sich in ihrem zu kurzen Leben mit "unsinnigen religiösen Ernährungsregeln" abmühen wollen, den nötigen Freiraum, dies zu tun. Es hält Sie ja niemand davon ab, Ihr Guiness und Ihr Schweinefleisch zu genießen.
04.05.17
13:23