Staatsministerin

Özoğuz wirbt für Tag der offenen Moschee

Staatsministerin Özoğuz ruft zur Teilnahme am Tag der offenen Moschee auf und lobt die engagierte Flüchtlingsarbeit vieler Moscheegemeinden.

30
09
2016
Aydan Özoğuz fordert Ausbildung der Imamen in Deutschland
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration - Aydan Özoğuz © SPD / Dominik Butzmann, bearbeitet IslamiQ

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Aydan Özoğuz (SPD), hat dafür geworben, am „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktober teilzunehmen. Das gegenseitige Kennenlernen und das Miteinander unterschiedlicher Religionen seien wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sagte Özoğuz am Freitag in Berlin. Das Motto „Hidschra – Migration als Herausforderung und Chance“ sei sehr aktuell.

Bei der Aufnahme der vielen Geflüchteten hätten im Herbst des vergangenen Jahres auch die deutschen Moscheegemeinden geholfen. Diese hätten ehrenamtlich und mit enormen Einsatz viele Menschen aufgenommen und versorgt. Gerade in diesen Tagen müsse betont werden, dass „Muslime und Islam Teil Deutschlands und unser Grundgesetz und unsere Gesellschaft sind“. Auch ihnen garantiere die Gesellschaft, ihre Religion in Frieden leben zu können. (KNA/iQ)

Leserkommentare

Ute Fabel sagt:
Sicher gibt es in den Moscheen auch viele hilfbereite Menschen. Zum Islam gehört aber auch die Trennung der Menschen in Gläubige und Ungläubige, die sich durch den Koran wie ein roter Faden zieht. Das gehört nicht zu Deutschland. Grundsätzlich halte ich es in einem säkulären Staat überhaupt nicht für die Aufgabe von Politikern Religionen zu rehabilitieren oder gar heilig zu sprechen. Ich würde es auch unpassend finden, wenn ein Politiker sagt, die Zeugen Jehovas, die Mormonen oder die Siebenten Tages Adventisten gehören zu Deutschland.
04.10.16
14:57