Berlin

Moschee-Vorsitzender ausgezeichnet

Der Vorsitzende der Berliner Şehitlik Moschee wurde für seine Verdienste um die Integration und den interreligiösen Dialog mit dem Helga und Edzard Reuter Preis ausgezeichnet.

06
11
2015
0
sehitlik_berlin
Şehitlik Moschee - ältester Friedhof in Berlin © by onnola auf Flickr (CC BY-SA 2.0), bearbeitet islamiQ

Der Vorsitzende der Berliner Şehitlik Moschee Ender Çetin und Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) wurden gestern in Berlin mit dem Helga und Edzard Reuter Preis von der gleichnamigen Stiftung ausgezeichnet. Geehrt wurden sie für ihren Einsatz und ihre Verdienste um die Integration und die Förderung eines friedlichen Miteinanders der verschiedenen Religionen und Kulturen. Die Stiftungspreise sind mit jeweils 15 000 Euro dotiert.

Die Preisträger engagieren sich „seit vielen Jahren für die Eingliederung von Zuwanderern und die Verständigung zwischen den Menschen verschiedener Kulturen“, heißt es in der Begründung der Stiftung. Die Auszeichnung könne so „zugleich auch ein Signal dafür sein, dass Integration und Völkerverständigung funktionieren können, wenn man dafür offen und bereit ist“, kommentierte die Stiftung weiter. Die Şehitlik Moschee in Neukölln gilt als besonders engagiert im interreligiösen Dialog und in der Zusammenarbeit und Kooperation mit staatlichen Institutionen.

Die Stiftung wurde von dem früheren Daimler-Vorsitzenden Edzard Reuter zur Förderung der Völkerverständigung und Toleranz gegründet.