Köln

Jugendprojekt für muslimisch-christlichen Dialog

Die Eugen-Biser-Stiftung und die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) starten ein Jugendprojekt. So sollen junge Muslime und Christen stärker ins Gespräch kommen.

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Diskriminierung
"Wo kommst du wirklich her?" Eine Frage, die Menschen mit einem Migrationshintergrund oft hören. © by ITU Pictures auf Flickr (CC BY 2.0), bearbeitet islamiQ

Die Eugen-Biser-Stiftung und die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) wollen junge Muslime und Christen stärker ins Gespräch bringen. In Workshops sollen sie lernen, „unterschiedliche Auffassungen und Lebensmodelle in der europäisch-deutschen Gesamtgesellschaft auszuhalten“, sagte das Vorstandsmitglied der Eugen-Biser-Stiftung, Stefan Zinsmeister, am Samstag in Köln.

Der DITIB-Vorstandsvorsitzende Nevzat Yaşar Aşikoglu ermutigte die Jugendlichen, „sich in Respekt und Wertschätzung für den Glauben des anderen, offen und mutig mitzuteilen“. Er hoffe, dass die jungen Menschen für die Zukunft eine Ausdrucksweise und ein Miteinander finden werden, „das vielleicht vielen Erwachsenen leider nicht immer so gut gelingt“.

Die Workshops sind nach Angaben der Stiftung teil des Projekts „Christlich-islamische Dialog- und Bildungsveranstaltungen“, das von der Europäischen Union im Rahmen des „Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF)“ für die Jahre 2015 bis 2017 gefördert wird. (KNA, iQ)