Frankreich

Bürgermeister für eine selektive Hilfsbereitschaft

Französische Bürgermeister sträuben sich dagegen, muslimische Flüchtlinge aufzunehmen. Einer von ihnen hat eine Idee, wie er sie aussortieren kann: Er will Fragen über die Bibel stellen.

09
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2015
Symbolbild: Muslime in Großbritannien. © Foto by gato-gato-gato auf Flickr, bearbeitet by IslamiQ

Yves Nicolin ist nur einer von vielen französischen Bürgermeistern, die sich dagegen sträuben muslimische Hilfesuchende in ihrer Stadt anzusiedeln. Wie die FAZ berichtet weigert sich der französische Bürgermeister von Roanne, einer 35 000 Einwohner-Stadt bei Lyon muslimische Flüchtlinge aufzunehmen.

Man könne letztendlich nicht ausschließen, dass es unter den Flüchtlingen keine Anhänger des „IS“ seien, sagt Nicolin. Bei den christlichen Flüchtlinge könne man sich aber sicher sein, dass sie nicht mit „bösen Absichten“ in das Land kämen. Man könne einfach klären wer ein Christ sei, in dem man einige Fragen zur Bibel stelle. Dies sei keine Diskriminierung, sonder Selbstschutz. Er fügt hinzu: „Ich bin mir sicher, dass eine große schweigende Mehrheit meine Meinung teilt.“

In Frankreich leben etwa 6 Millionen Muslime, die größte muslimische Bevölkerung in Westeuropa. In den nächsten zwei Jahren sollen 24 000 neue Flüchtlinge aufgenommen werden. Laut einer aktuellen Umfrage sind 55 Prozent der Franzosen gegen die Aufnahme neuer Flüchtlinge.

Leserkommentare

Mads sagt:
Das Problem mit den Flüchtlingen ist, dass man sie aus humanitären Gründen aufnimmt, sie dies aber am Ende vergessen und immer mehr Forderungen stellen, statt in ihre Heimatländer zurückzukehren. Und plötzlich stehen an jeder Ecke Moscheen, finanziert von Saudi Arabien, um ihre menschenfeindliche Ideologie zu verbreiten und Frauen laufen total verhüllt auf unseren Strassen herum.
10.09.15
10:36