Flughafen Köln/Bonn

Neuer Gebetsraum eröffnet

Ab sofort gibt es auf dem Flughafen Köln/Bonn einen Gebetsraum für alle. Muslime können jetzt auch am Flughafen ihr Gebet verrichten. Initiiert wurde das Projekt vom Rat der Religionen in Köln.

23
06
2013

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen (NRW) wurde am Flughafen Köln/Bonn ein neuer Gebetsraum für Besucher, Flughafenmitarbeiter und Reisende eröffnet. Muslime können nun bei Bedarf ihr Gebet auch am Flughafen verrichten.

„An unserem Flughafen kommen Menschen aller Kulturen und Religionen zusammen. Der Gebetsraum steht Besuchern aller Glaubensrichtungen und Religionen offen, auf religiöse Symbolik haben wir daher bewusst verzichtet“, sagte Flughafenchef Michael Garvens bei der Eröffnung.

24 Stunden geöffnet

Der Gebetsraum ist in enger Zusammenarbeit mit dem Kölner Rat der Religionen entstanden. Diese hatten die Idee für einen Gebetsraum für alle der Flughafengesellschaft vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde auch von der Dezernentin für Integration und Soziales der Stadt Köln, Henriette Reker, unterstützt. Reker bedankte sich bei der Eröffnung für die Umsetzung des Vorschlags.

Den neuen Gebetsraum findet man auf der Basisebene im Terminal 2. Der Raum ist durch Namen verschiedener Religionen, die auf die äußeren Glasscheiben gedruckt sind, leicht erkennbar. Er ist 24 Stunden geöffnet.

Der Flughafen Köln/Bonn gilt als wichtiger Dreh- und Angelpunkt für den internationalen Reiseverkehr.

Leserkommentare

Ute Fabel sagt:
Was ich nicht verstehe ist, warum man zu einem Gott, der ohnehin allwissend und allmächtig ist, mehrmals täglich beten soll. Gebetsräume - selbst wenn überkonfessionell - schließen die nicht Religiösen aus, die in Deutschland die größte Gruppe darstellen. Richtig wäre es daher statt Gebetsräumen Medidationsräume der Stille an Flughäfen einzurichten
09.08.16
9:57
Nevin sagt:
Ich finde das Kommentar von Ute Fabel ziemlich schwach. Beziehungsweise diese Argumentation. Atheisten fühlen sich also in allem gestört und ausgeschlossen? Seit wann das denn...? Also, sollte man ab jetzt auch keine getrennten Männer und Frauen Wcs mehr einrichten, weil es gibt ja Menschen, die sich nicht ganz zuordnen mögen. Am besten wir schaffen gleich alle Moscheen, Kirchen, Tempel und Synagogen ab, ich meine für die Atheisten in Deutschland (welche angeblich die größte Zahl ausmacht, jedoch fehlt von Ihnen jegliche Quellen und Zahlen für diese Behauptung) besuchen diese Orte ja auch nicht. Würde man den Gebetsraum einfach anders bennen und Menschen drinne beten, wären Sie bestimmt zufriedener?? Nicht gerade angenehm, wenn Menschen aus allem ein Elefanten machen. Darüber hinaus steht in Deutschland die Entfaltung eines Individuums über dem der allgemeinen Gesselschaft. Deshalb auch Artikel 1 im Gg;) Deshalb ist niemand, auch kein Flughafen gezwungen, sich an der angeblichen Mehrheit von Atheisten zu assimilieren. Wir leben in einer pluralistischen Gesselschaft, da sollte man mit einem Gebetsraum für ALLE Religionen schon klar kommen :-) wenn nicht, ist Deutschland wohl das falsch Land ;)
29.09.16
0:38
Kritika sagt:
An Frau Fabel, So wie Sie, liebe Frau Fabel, hat Kritika die islamische Dauerbeterei nie gut verstanden, Stellen Sie sich einen eitlen sehr alten Fürst vor, der von seinen Untertanen verlangt, dass sie ihm mehrmals am Tage - als den besten und weisesten Fürst - hochleben lassen müssen. Wenn nicht, werden sie mit sie kochendem Wasser übergossen. Würden Sie einen solchen Fürst nicht völlig bescheuert finden? Gert Wilders fragte einmal: « Willen jullie meer of minder Marokkanen? » ( Marokkanen ist in den Niederlanden Synonym von Muslims ) Die Antwort ist bekannt. In Deutschland wäre die Antwort sicher ähnlich: "Lieber weniger Islam als mehr. " « Am besten wir schaffen gleich alle Moscheen, Kirchen, Tempel und Synagogen ab, » schreibt Nevin - Ob sie damit aber durch kommt bezweifelt Kritika. Also, ihr Wort in Allahs Ohr Aber ob der überhaupt noch lebt? nachdem er viele hunderte von Jahren nichts mehr von sich hat hören lassen? Kritika bezweifelt es. Gruss,
02.08.18
0:06